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Flussbauliches Gesamtprojekt Donau – Erstellung der Umwelt- und Naturverträglichkeitserklärung

Das Projekt der via donau (ehemals WSD) umfasst Maßnahmen zur Stabilisierung der Sohle der Donau, zahlreiche Gewässervernetzungen und den Rückbau der harten Uferbefestigung auf fast 40% der Gesamtstrecke zwischen Wien und Bratislava. Seit 2004 werden die Grundlagen zur Beurteilung der Auswirkungen für die Fachbereiche Terrestrische Vegetation, Terrestrische Zoologie, Land- und Forstwirtschaft sowie Jagdwirtschaft bearbeitet. Die Einreichung des Vorhabens zur Genehmigung gemäß dem Umweltverträglichkeitsgesetz inklusive der Materiengesetze (Naturschutz) soll im Frühjahr 2006 erfolgen.

Kundmachung der Biotopkartierung in mehreren Salzburger Gemeinden


Im Salzburger Naturschutzgesetz ist eine Informationspflicht über die Ergebnisse der Biotopkartierung verankert und für bestimmte, ökologisch bedeutsame, unter gesetzlichen Schutz fallende Biotope eine öffentliche Kundmachung vorgesehen. Wir sind in mehreren Gemeinden in Zusammenarbeit mit der Naturschutzabteilung in diesen Prozess eingebunden.
Unsere Aufgaben sind dabei die Endbearbeitung und Auswertung der Biotopkartierungsdaten, die Erstellung von Kartenmappen, die Organisation und Abhaltung einer Präsentations- und Informationsveranstaltung auf der Gemeinde, Teilnahme und Organisation eines Sprechtags, und die Entgegennahme und Bearbeitung der Einwendungen gegen Schutzobjekte.
Natura 2000 im Burgenland

Die Bearbeitung der Natura 2000 Gebiete des Burgenlandes erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Derzeit erstellt die AVL einen Rahmenplan für die großflächigen Gebiete Neusielder See – Seewinkel, Leithagebirge, Mattersburger Hügelland, Bernstein-Lockenhaus-Rechnitz, Lafnitzauen und das Südburgenländisches Hügel- und Terrassenland. Der Rahmenplan baut auf einer Gebiets- bzw. Landschaftstypisierung auf und stellt dar, welche Ausstattung der Teillandschaften mit Natura 2000 - Schutzobjekten zu erwarten ist. Für die abgegrenzten Teilräume werden Erhaltungsziele und -maßnahmen definiert, eine Auswertung der ÖPUL-Daten durchgeführt und evaluiert, ob die bisherigen Maßnahmen ausreichend sind oder erweitert werden müssen. Weiters erfolgt eine kartographische Darstellung der Teilräume sowie die Vorbereitung von Kartierungsunterlagen für die nachfolgende Phase der Detailerhebungen.

Zeitgleich werden in den kleinflächigen Natura 2000 – Gebieten, bei denen es sich meist um bestehende Naturschutzgebiete handelt, die FFH-Typen und Arten kartiert und danach bereits konkrete Managementmaßnahmen vorgeschlagen und gemeinsam mit den Bewirtschaftern festgelegt.

Netzwerk Natur in Wien

Für ca. 80 Tier- und Pflanzenarten und 12 Biotoptypen sind in Wien Arten- und Biotopschutzprogramme gesetzlich vorgesehen, die über einen hoheitlichen Schutz weit hinausgehen.

Die Programme werden in Bezirksleitlinien bezirksweise abgestimmt und konkretisiert, und in enger Kooperation mit den zuständigen Magistratsabteilungen, den Bezirksvertretungen, NGOs und Grundbesitzern in Naturschutzprojekten umgesetzt.

Begleitet wird das Netzwerk Natur durch Öffentlichkeitsarbeit. Im Zusammenarbeit mit einem Grafiker wurde unter anderem auch ein Info-Folder über Wildbienen erstellt, der bei der MA22 erhältlich ist.

Biotopkartierung Oberösterreich

In mehreren oberösterreichischen Gemeinden führen wir eine Biotopkartierung durch. Sie beinhaltet die Dokumentation der Lebensraumaustattung und der Naturwerte der Gemeinden, als Grundlage für die Naturschutzarbeit und naturschutzrelevante Planungen entsprechend Kartierungsanleitung des Landes OÖ.
In Bearbeitung sind die Gemeinden Spital am Phyrn, Ried im Traunkreis, Losenstein und Rosenau.






Managementplan für den Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel

Seit 2005 wird gemeinsam mit Dr. Bernhard Kohler (Bildungszentrum des WWF in Apetlon) ein Managementplan erstellt, der neben einer botanischen und zoologischen Gebietscharakteristik vor allem Vorschläge für ein naturschutzkonformes Management für die zu erhaltenden Lebensräume und Arten beinhaltet. Der Managementplan ist die Grundlage für die Nationalparkverwaltung für die nachhaltige Bewirtschaftung der Erhaltungszone.

Evaluierung der Restrukturierungsmassnahmen am Wienfluss durch vegetationsökologisches Monitoring

Die Auswirkung der Restrukturierung am Wienfluß auf die Vegetation wird dokumentiert. Veränderungen durch die neue Gerinnegestaltung und die Öffnung der Wehranlagen in den Staubecken werden anhand der Auswirkungen auf die Biodiversität und speziell das Vorkommen von Rote-Liste-Arten beurteilt. Die Vegetationsuntersuchungen sind Teil eines umfassenden ökologischen Monitorings, das als Erfolgskontrolle, zum Nachweis der Erhaltung und Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit des Wienflusses, des Mauerbachs und der Retentionsbecken durchgeführt wird.


Datenbankmanagement im Naturschutz

Natura 2000-DB für NÖ: Bearbeitung und Zusammenführung der FFH-Erfassungsdatenbanken, Upsizing auf SQL-Server, Neustrukturierung und Umgestaltung der DB für die Erfordernisse der weiteren Verwendung für die Managementplanbüros und Sachverständigen (inkl. Import von weiteren Geodaten und Implementation der Berechnungs-Algorhythmen für den Erhaltungszustand der Schutzobjekte)

Natura 2000-DB für BGLD: Erstellung einer umfassenden Naturschutz-DB (inkl. N2000-Datenbank)

DB für Life Wachau: Erstellung einer DB für das Monitoring der Projektsflächen im Rahmen des Trockenrasenmanagements

Kulturlandschaftsprojekt Böheimkirchen

Zentrales Element des vom NÖ Landschaftsfonds geförderten Kulturlandschaftsprojektes ist die Erstellung eines Landschaftsplanes für die Gemeinde Böheimkirchen. Ziel ist die Erarbeitung von naturschutzfachlichen Zielen auf Basis von landschafts-, vegetations- und tierökologischen Grundlagen und des daraus abgeleiteten Landschafts-Charakters, sowie Maßnahmensvorschläge und Handlungsanleitungen für die praktische Umsetzbarkeit auf Gemeindeebene.






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