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Projektpanorama

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ÖPUL in Niederösterreich: Leitung und Koordination der Betriebsbesuche für Neueinstiege in Naturschutzmaßnahmen

Die AVL ist seit Beginn des ÖPUL in Niederösterreich 1995 für die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen tätig. Über die Begutachtung von Flächen und der Information der Bewirtschafter hinaus waren auch der betriebliche oder regionale Naturschutzplan Teil unserer Arbeit. In der Umstiegphase auf das ÖPUL 2015 war die AVL gemeinsam mit dem Technischen Büro DI Thomas Holzer an der Erhebung der Biotoptypen der teilnehmenden Flächen und an der Überarbeitung der Auflagen in Abhängigkeit von den relevanten Schutzobjekten beteiligt. Seit 2015 ist die Leitung und Koordination der Betriebsbesuche für Neueinstiege Aufgabe der AVL.

Auftraggeber: Amt der NÖ Landesregierung, Abt. Naturschutz

Biosphärenpark Wienerwald Wiesenmeisterschaft

Im Auftrag des Biosphärenparks Wienerwald wurde der Wettbewerb „Wiesenmeister-Wiesenpartner“ kreiert, bei dem besonders engagierte BewirtschafterInnen naturschutzfachlich wertvoller Wiesen ausgezeichnet werden und gleichzeitig die lokale Bevölkerung für das Thema Wiesen(bewirtschaftung) sensibilisiert wird. Ursprünglich im gesamten Wienerwald durchgeführt, findet die Veranstaltung seit 2011 in jeweils aus mehreren Gemeinden bestehenden Schwerpunktregionen statt. Sie wird von einem Programm an Vorträgen, Führungen und Schulveranstaltungen begleitet. Neben organisatorischen Aufgaben und Erstinformation der Gemeinden, führt das Büro AVL die Begutachtung der Wiesen im Rahmen von Betriebsbesuchen und Vorträge sowie Führungen durch.

Auftraggeberin: Biosphärenpark Wienerwald Management GmbH

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Titelseite der BroschüreAbgestufte Wiesennutzung in Niederösterreich: Modellregion Puchberg am Schneeberg

Bei diesem vom Niederösterreichischen Landschaftsfonds finanzierten Projekt erhob die AVL im Auftrag des ÖKL (Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung) die Vegetation der Wiesen und Weiden von 17 Modellbetrieben in der Region Puchberg am Schneeberg. Mit einem interdisziplinären Ansatz wird der Frage nachgegangen, wie sich die Abstufung der Nutzungsintensität und ihre Anpassung an naturräumliche Gegebenheiten auf die Grünlandvegetation, aber auch auf die Futterqualität und die ökonomische Situation der Betriebe auswirkt. Anschließend wurden Betriebskonzepte und eine Broschüre mit praktischen Beispielen erarbeitet (download unter http://www.oekl.at)

Auftraggeber: ÖKL

Revision der Biotopkartierung Salzburg – Gemeinden Strasswalchen, Neumarkt am Wallersee, Seekirchen am Wallersee und St. Gilgen

Bei der Revision der Salzburger Biotopkartierung wird die Biotopkartierung der 1990er Jahre revidiert. Dies umfasst eine erneute Begehung der Biotope und die Nachsuche nach übersehenen und neu zu erhebenden. Die Dokumentation der Biotope erfolgt durch Abgrenzung auf Orthofotos, Beschreibung, Typzuordnung, verortete Vegetationsaufnahme oder Artenliste und Fotos. Die Fachdaten werden in die Online-Datenbank des Landes eingegeben. Die Geographischen Daten werden digitalisiert und im SAGIS veröffentlicht. Am Beginn der Bearbeitung stehen Informationsveranstaltungen und Vorstellungsgespräche, während der Kartierung die Information der Bevölkerung durch Gespräche. Abschließend erfolgt die Kundmachung der Biotopkartierung gemäß dem Salzburger Naturschutzgesetz und die Bearbeitung eventueller Einwendungen. In den Gemeinden Neumarkt, Strasswalchen und Seekirchen ist dies bereits 2015 erfolgt, für St. Gilgen ist dies noch für 2018 geplant.

Auftraggeber: Amt der Salzburger Landesregierung Abt. 5

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Pflegekonzept „Königsberg-Hohlweg“ in Groß-Schweinbarth

Die Marktgemeinde Groß-Schweinbarth besitzt mit dem Königsberg-Hohlweg und der darin vorkommenden Bienenfresserkolonie ein echtes Naturjuwel. Um den Lebensraum des Bienenfressers zu verbessern, wurde im Auftrag der Gemeinde von AVL einerseits ein Pflegekonzept für den Hohlweg erstellt und andererseits die Entwicklung der oberhalb des Weges liegenden Gemeindefläche zu einer Obstwiese initiiert. Die Gemeindearbeiter wurden bei der Pflege des Hohlweges angeleitet, sowie gemeinsam mit Ihnen Obstbäume und Wildsträucher gesetzt. Öffentlichkeitsarbeit erfolgte in Form eines Flyers und zwei Schautafeln, sowie der Durchführung von Exkursionen für Schulklassen und die interessierte Bevölkerung im Rahmen der Eröffnungsfeier.

 

Auftraggeber: Marktgemeinde Groß-Schweinbarth

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Biosphärenpark School-Twinning

Um das Netzwerk der europäischen Biosphärenparke als Modellregionen für nachhaltige Entwicklung für Schulkinder dieser Biosphärenparke erlebbar zu machen, wurde eine webbasierte, interaktive, mehrsprachige Plattform entwickelt. Darüber hinaus wurden Schulen im In- und Ausland via Kontakpersonen in den Biosphärenparks informiert und zum Twinning (Austausch) ermutigt. Im Biosphärenpark Wienerwald und im Biosphärenpark Salzburger Lungau – Kärntner Nockberge erfolgten Schulbesuche und Betreuung von interessierten Klassen, sowie begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

Auftraggeber: Biosphärenpark Wienerwald Management GmbH

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Einreichunterlagen für die Naturschutzrechtlichen Bewilligung für das Krankenhaus Nord

Auf Basis von eigenen Erhebungen auf dem Gelände des zukünftigen Krankenhauses Nord wurden für den Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) bzw. dessen Planerteam die Einreichunterlagen zur Erlangung der naturschutzrechtlichen Bewilligung nach dem Wiener Naturschutzgesetz erstellt. Dabei wurden Aufgaben für die Baubetreuung formuliert und Sicherungsmaßnahmen für prioritär bedeutende Arten in Bau und Betrieb dargelegt.

 

Auftraggeber: Health Team Wimmer

Beweidungsplan für ökologisch hochwertige Flächen und vegetationsökologisches Monitoring für den Nationalpark Neusiedler See

Im Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel wird ein naturschutzfachlich abgestimmtes Flächenmanagement mit verschiedenen Weideformen durchgeführt. Die Lackenränder, verschilften Feuchtwiesen und verbrachten Sandstandorte werden von einer Graurinderherde, einer Aberdeen-Angus Rinderherde, einer Herde Weisser Esel sowie durch zwei Pferdeherden beweidet.
Das Monitoring umfasst Dauerflächen und Kartierungen und soll gewährleisten, dass die vorhandenen Herden optimal für Pflegemaßnahmen unterschiedlicher Zielflächen gesteuert werden. Es findet eine Kontrolle der tatsächlichen Wirkung des vorgeschlagenen Managements, genauso wie der Einhaltung des Weideplanes statt. Durch eine Effizienzkontrolle wird der vegetationsökologische Gebietsstandard zielgerichtet überprüft.

Trockenlebensräume Mukental

Im Rahmen eines LE-geförderten Projektes der MA 49 zur Sicherung von Trockenlebensräumen und zur  zur Vernetzung von Lebensräumen für die Smaragdeidechse im Mukental (Döbling) übernahm die AVL die Organisation und Durchführung von Pflegemaßnahmen mit Freiwilligen, sowie die fachliche Abstimmung von Maßnahmen und begleitende Öffentlichkeitsarbeit. Über fünf Jahre hinweg wurden an zwei Terminen pro Jahr auf einer Fläche von etwa 1 ha Gehölze entfernt, Trockenwiesen gepflegt, Steinstrukturen angelegt bzw. ausgebessert und Reisighaufen errichtet. Im Rahmen von Führungen wurden den TeilnehmerInnen der Lebensraum die Artenvielfalt des Gebietes vermittelt. Zusätzlich wurden Idee und Inhalte des Biosphärenparks Wienerwald kommuniziert.

 

Auftraggeberin: Magistrat der Stadt Wien – MA 49 Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb

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Netzwerk Natur

Das Wiener Arten- und Lebensraumschutzprogramm – „Netzwerk Natur“  der MA22 umfasste die partizipative Entwicklung von Naturschutzleitlinien und die Betreuung von Umsetzungsprojekten auf Bezirksebene. AVL war gemeinsam mit dem Büro TBK – TB für Ökologie und Landschaftsplanung Kutzenberger für die inhaltliche Entwicklung des Programmes sowie die Erarbeitung mehrerer Bezirksleitlinien in Zusammenarbeit mit den Bezirkvertretungen zuständig. Die Betreuung von Bezirks-Umweltausschüssen, der Aufbau und die Pflege eines Netzwerkes von Umsetzungspartnern, die Planung und Begleitung von Umsetzungen entsprechend der Ziele aus den Leitlinien, sowie Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation gehörten ebenfalls zu den Aufgaben. Das Netzwerk Natur wird von der MA22 intern weitergeführt.

Auftraggeberin: Magistrat der Stadt Wien – MA 22 Umweltschutz

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Managementplan für das UNESCO Weltkulturerbe Neusiedlersee

Der Managementplan definiert nach Vorgaben der UNESCO lang-, mittel- und kurzfristige Ziele für das Welterbegebiet Neusiedler See – Seewinkel auf östereichischem und ungarischem Staatsgebiet. Hauptthema ist die Verflechtung von Natur und Kultur in der einzigartigen Kulturlandschaft. Der Plan untergliedert sich in die Teilbereiche „Natur“, „Landwirtschaft“, „Kultur“, „Siedlung/Regionalentwicklung“ und „Tourismus“, wobei die AVL für die beiden Erstgenannten zuständig war. Die Arbeiten umfassten die Organisation von Workshops mit Fachleuten aus der Region, Zieldefinitionen und Öffentlichkeitsarbeit – in enger Kooperation und Abstimmung mit den ungarischen PartnerInnen.

Schulprojekt Pflege Himmelswiese 2012

Als erster Baustein des Freiwilligen-Netzwerkes des Biosphärenparks Wienerwald wurde ein wertvoller, verbrachender Trockenwiesenbereich in Mauer (Gebiet „Himmelswiese“ und „Neubergwiese“) gepflegt. 20 Schulklassen mit fast 500 SchülerInnen von Schulen aus dem Bezirk Liesing arbeiteten mit Säge und Gartenschere an mehreren Tagen unter fachlicher Anleitung von NaturvermittlerInnen. AVL oblag die Programmerstellung  dieses dreiteiligen Bildungsprojektes. Es umfasste: 1. Biosphärenpark-Spiel  als Information über den Biosphärenpark (in den Klassen), 2. Pflegetag im Herbst, 3. Nachexkursion im Frühjahr und die Organisation bzw. Koordination zwischen Schulen und Naturvermittlerinnen sowie die fachliche Betreuung der Naturvermittlerinnen und Schulklassen.

Auftraggeberin: Biosphärenpark Wienerwald Management GmbH

 

Bepflanzungsplanung für den Innenhof der HTL Spengergasse

Innenhof mit ornamentaler Pflasterung und Baumpflanzungen

Das Team Maria Hahnenkamp (Kunst) und Willi Frötscher (Architektur) gewann den Wettbewerb zur Neugestaltung des Innenhofes der HTL Spengergasse. Der Schulhof sollte im Rahmen des Umbaues der HTL wieer als Begegnungs- und Aufenthaltsort erlebbar gemacht werden. Die AVL wurde im Rahmen der Detailplanung zur Auswahl von Arten und die Erstellung eines Bepflanzungplanes im Sinne des künstlerischen Konzeptes und unter Erhaltung der alten Baumsubstanz beigezogen.
Die Umsetzung der Bepflanzung erfolgte durch die Firma Fricke GmbH.

 

Auftraggeberin: Maria Hahnenkamp.

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Arten- und Lebensraumschutz auf Wiesen in Wien

Der Schutz und Entwicklung von wertvollen Wiesenlebensräumen lt. Wiener Naturschutzverordnung ist eine Aufgabe der MA 22. Als Grundlage dafür, hat die AVL eine „Wiesenkarte“ der schützenswerten bzw. entwicklungsfähigen Objekte erstellt und eine Datenbank „Wiesenkatalog“ mit Informationen z.B. zu Lage, Pflege, Kosten (Erstpflege-, Erhaltungsmaßnahmen), naturschutzrechtlichen Festlegungen etc. aufgebaut. Je nach Biotoptyp wurden dafür Pflege- und Entwicklungspläne erstellt, vorhandene Vorgaben evaluiert bzw. adaptiert. Für Flächen mit Pflegebedarf wurde eine Priorierung durchgeführt und auf etwa 4 ha gemeinsam mit Partnern (z.B. MA 49) Erstpflegemaßnahmen umgesetzt. Pflegemaßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit den Bewirtschaftern vereinbart, wobei auch spezielle Artenansprüche, sowie bestehende Artenschutzprojekte berücksichtigt wurden.

Auftraggeberin: Magistrat der Stadt Wien – MA 22 Umweltschutz

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Anlage und Entwicklung von innerstädtischen Extensiv-Wiesen

Im Rahmen von Netzwerk Natur der MA22 ist die Entwicklung von artenreichen Wiesenbeständen als Trittsteine für Biodiversität im innerstädtischen Bereich von großer Bedeutung. Auf zwei Flächen am Mariahilfer Gürtel in der Nähe des Westbahnhofes konnte AVL die Planung (inkl. Saatgutwahl) und Umsetzungsbetreuung bzw. Erstpflege für die Anlage von Pannonischen Trockenwiesen übernehmen. Partner sind die MA42 und der Bezirk Mariahilf. Eine eigens erstellte Informationstafel zeigt allen Interessierten die tierischen Nutzniesser und die Idee rund um diese „wilden Wiesen“.

Auftraggeberin: Magistrat der Stadt Wien – MA 22 Umweltschutz

Beiträge zum Artenschutz von Orobanche purpurea in Wien

Die Violette Sommerwurz (Orobanche purpurea) ist eine Art, die in der Wiener Naturschutzverordnung als prioritär bedeutend aufscheint. Allerdings ist das Wissen um diese Art und wie mit ihr umzugehen ist, in Wien nur mangelhaft. AVL wurde damit beauftragt, eine Expertise zum Erhaltungszustand zu verfassen, sowie Fakten zur Ökologie und zu einem potentiellen ex-situ Schutz auf Basis von Literatur zusammenzustellen.

Auftraggeberin: Magistrat der Stadt Wien – MA 22 Umweltschutz
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Erarbeitung eines Landschaftsleitbildes für die Raumeinheit Machland/OÖ

Erarbeitung eines naturschutzfachlichen Leitbildes für die Raumeinheit Machland im Rahmen des Gesamtprojektes „NaLa“ der Naturschutzabteilung der OÖ. Landesregierung.
Nach einer Analyse der wertbestimmenden Elemente der Landschaftseinheit und einer eingehenden Analyse der Probleme wird ein Katalog von Zielen und Maßnahmen erstellt, die im Sinne eines Leitbildes für die weitere Entwicklung der Landschaftseinheit den Handlungsspielraum für den Naturschutz abstecken.

Landschaftsplan Ternitz

Umfassende Darstellung des Rechtsbestandes, der aktuellen Landschaftsausstattung und der Entwicklungsziele bzw. –maßnahmen.
Darstellung der Ist-Situation in den Bereichen Natur- und Landschaftshaushalt, Nutzung und Erholung. Konfliktanalyse, Leitbildentwicklung, Darstellung von Gebieten mit gleichen Entwicklungszielen und verorteter Massnahmenkatalog („Aktionsplan“) mit dem Ziel „nachhaltige Gemeindeentwicklung“. Digitale Darstellung aller Karten.
Einbeziehung der InteressensvertreterInnen, einzelner GrundbesitzerInnen und der politischen Fraktionen (Gemeinderat).
Die Gemeinde nutzt den Landschaftsplan in Ergänzung zum Flächenwidmungsplan als Grundlage für die nachhaltige Gemeindeentwicklung.

Auftraggeberin: Stadtgemeinde Ternitz

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Ökologische Bauaufsicht über das Gesamtprojekt Lainzer Tunnel

Die ökologische Baubetreuung umfasst die Tätigkeiten ab Baubeginn, die notwendig sind, um eine Minimierung der Beeinträchtigungen für die Pflanzen- und Tierwelt innerhalb von Schutzgebieten oder Lebensräumen geschützter Arten zu gewährleisten. Darunter fallen:
+ Sicherungsmaßnahmen – z.B. die Überprüfung des Einhaltens der Zufahrtswege und Baustellenflächen, sowie die Begleitung der Bergung von wertvoller Vegetation.
+ Baubetreuung während der Bauphase – Regelmäßige Begehungen der Baustelle, Besprechungen mit Baustellenleitern bzw. Planungsbüros und zuständigen Magistratsabteilungen (MA 22 , MA 45)
+ Konsultationen für Detailprobleme, Beurteilung der Auswirkungen von Eingriffen, die sich während der Bauphase ergeben.
+ Berichterstattung – Protokoll über Ablauf und Auswirkungen der Bautätigkeiten bzw. über die Aktivitäten der ökologischen Bauaufsicht, um gegenüber den Behörden den Nachweis einer umweltschonenden Vorgangsweise erbringen zu können.